Sport trotz Kälte 2011/02/10
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Viele Outdoor-Sportler können sich im Winter nicht dazu durchringen, ihre sportlichen Aktivitäten fortzusetzen. Die Gefahren für Ausdauer, Kraft und Muskelmasse sind bekannt: sie nehmen rapide ab. Und auch die gesundheitlichen Risiken lassen manche auf Sport im Freien verzichten: Vielen bleibt nämlich im wahrsten Sinne des Wortes “die Luft weg”.
Aber deswegen auf Sport verzichten? Warum? Im Winter einfach nur etwas anders an die Sache rangehen, ruhiger. Mit Ausdauer-Sportarten, die einen nicht überfordern. Eine gleichmäßige Belastung mit einer nicht allzu tiefen Atmung, am besten nur durch die Nase.
Folglich empfehlen sich solche Sportarten wie Nordic Walking, Skilanglauf und Wandern, aber auch ein gemäßigtes Joggen führt zum gewünschten Erfolg.
2009, der 2. Akt 2010/01/12
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Wie bereits erwähnt, hab ich mich im Oktober mit meinem Freund und Kollegen Lars selbstständig gemacht, die Idee war schon lange da, die Umsetzung fand dann Ende 2009 statt. Die menze+koch gbr ist unsere Agentur für außergewöhnliches Kommunikationsdesign. Wir beschäftigen uns mit On- und Offline-Werbung, Marketing und Social Media. Der Start war sehr erfolgreich, unsere Kunden sind mehr als zufrieden und die Prognose für 2010 ist viel versprechend.
Wer mehr wissen möchte, das ist unsere Website: http://www.menze-koch.de
Im Oktober gab es auch noch die Wahlen, wie sich der größte Teil des deutschen Volkes entschieden hat, wissen wir ja alle. Nebenbei erwähnt: ich gehöre dann wohl zum kleineren Teil des deutschen Volkes. Meine Wahl fiel auf eine andere Partei.
Schock des Jahres (also weniger für mich): Michael Jackson ist tot. Nach vielem hin und her war er es dann auch wirklich. Wirklich?
Tja, was ist denn noch so passiert? Das ganze Jahr wurden wir von der Abwrackprämie verfolgt, jetzt ist Deutschland abgewrackt. Macht ja nichts, unsere neue Regierung wird den Karren schon aus dem Dreck ziehen. Entgegen aller Regeln der Physik an den eigenen Haaren und aus eigener Kraft. Da freu ich mich schon drauf, dass es uns allen bald wieder besser geht.
Genauso trollig wie die Abwrackprämie der Versuch der Deutschen Bahn im Februar, Blogland aufzumischen. Ist beim Versuch geblieben, Herr Mehdorn zieht den kürzeren. Wie kurz, erfuhren wir wenige Zeit später. Da war auch das Kapitel Deutsche Bahn Geschichte.
Ich merk grad, wie ich quer durch das Jahr springe – nennen wir es einfach meine Art, das Jahr aufzurollen.
Uns überollt hat auch die Schweinegrippe, genauso kräftig wie Daisy zur Zeit über Berlin herein bricht: nämlich gar nicht. Der Medien-Hype war schlimmer als die Krankheit selbst, mal sehen, welches Tier als nächstes herhalten muss für den dämlichen Namen einer Krankheit:
die Lamm-Pocken und die Pferde-Masern wären noch im Angebot. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie den verantwortlichen Pharma-Konzern.
Andere Konzerne, andere Probleme: Die Pleiten des Jahres lesen sich in etwa so: Hertie, Rosenthal, Märklin, Karstadt, Woolworth, Quelle, Escada… ich könnte so weitermachen. Alles gestrauchelte Unternehmen, 2009 abgewrackt. Das Recycling läuft aber bereits.
So, zum Schluss wieder etwas schönes, jedenfalls für mich: meine Top 3 zum Thema Filme 2009. Es gab viel zu sehen, und das sind meine Spitzenreiter:
3. Inglourious Basterds – Tarantino hat’s halt drauf, selbst Brad Pitt war keine Fehlbesetzung
2. Maria, ihm schmeckt’s nicht! – Christian Ulmen ist ein Muss, dieser Krieg der Kulturen einfach nur köstlich.
1. Star Trek – Ich war und werde immer Star Trek Fan sein, und mir gefällt, wie J.J.Abrams das Star Trek Universum gepimpt hat.
Natürlich gab es mehr Spitzenfilme, aber man muss sich ja irgendwie entscheiden. Ich glaub, einen Teil Jahres-Rückblick schreib ich nächste Woche noch. 2009 hat noch einige Leckerbissen parat, und da will ich nicht drauf verzichten. Also bis dann…
Blick zurück auf 2009, Part 1 2010/01/08
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Erstmal allen Freunden, Lesern, Reinguckern und Spontanbleibern ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr. Ne Portion Optimismus kann auch nicht schaden….
So, ich hab wieder mal Zeit für einen Blogeintrag, und ich hab mich für einen kurzen Jahresrückblick entschieden. Kurz werden wir sehen, deswegen in Teilen. Und ich fang natürlich vorn an mit der… nennen wir sie einfach 1. Das letzte Jahr hatte viel zu bieten, privat hat sich bei mir einiges verändert.
Nach 6 Jahren Schweiz erstmal der Entschluß, nach Berlin zurückzukehren – ein guter Entschluß. Nicht das es mir in der Schweiz nicht gefallen hätte. Absolut nicht. Die Jahre auf der Lenzerheide waren wunderschön. Ich werd sie auf keinen Fall vergessen. Die Arbeit, die Leute… alles war mehr als in Ordnung. Einen guten Freund hatte ich auch gefunden, doch leider hab ich vom Simon seitdem nichts mehr gehört. Vielleicht liest er ja den Blog? Gruezie.
Wohnungssuche in Berlin: Ein Kapitel, das mich fast das ganze Frühjahr beschäftigt hat. Nach einigen Irrungen und Wirrungen hat die richtige Wohnung den richtigen Besitzer gefunden. Friedrichshain als Kiez ist eine angenehme Wohngegend – wenn man gute Augen und Übung im Slalom um Hundehaufen hat. Einziger Kritikpunkt, der mir grad einfällt. Zur Zeit hüllt sich auch die weiße Decke des Schweigens über alles Braune.
Das Gute an Friedrichshain: Ein funktionierendes Straßen- und U-Bahn-Netz, man ist nicht auf die S-Bahn angewiesen, die dieses Jahr genauso startet, wie sie letztes Jahr aufgehört hat… es wird wohl nicht zum Transportmittel des Jahres reichen, jeder Rikscha-Fahrer in Indien ist zuverlässiger. Und im Winter wohl auch wärmer. Falls die S-Bahn jemals wieder ihren normalen Betrieb aufnimmt, wäre das nicht nur ein Wunder, sondern vielmehr wunderbar. Für alle, die transportiert werden wollen. Und auf die S-Bahn angewiesen sind.
Morgen (ich will mich da nicht ganz so weit aus dem Fenster lehnen) gehts dann weiter an dieser Stelle, mein Jahr hatte noch mehr zu bieten, zum Beispiel meine Selbstständigkeit.
Nebenbei handel ich gleich noch den Hobbyteil ab: Heute die Musik Teil 1:
Da zeigt mir ein Blick auf mein Profil von last.fm, dass ich sehr viel elektronische Musik höre. Nun gut, das wusste ich. Als Kind der 80er ist einiges hängengeblieben. Zum Glück, ein Teil der Musik von heute kann man voll vergessen. Vor allem was die Casting-Shows an Land spülen. Allerdings nicht aus dem Meer… Da freut man sich, wenn die alten Helden wie Depeche Mode oder die Pet Shop Boys wieder mal bewiesen haben, zu was sie fähig sind. Und immer noch erfolgreich. Viel Glück, Some & Any und all ihr anderen Nichtskönner für die nächsten 25 Jahre.
Die Alben 2009 gibts später, hier sind die laut last.fm meistgehörten Lieder:
5. Kid Cudi -
Up Up and away ( der Rest des Albums ist Schrott, aber diese Lied ist purer Spaß am Leben )
4. Lily Allen -
Fuck you ( oh ja, ich erinnere mich, und kommentiere es nicht weiter )
3. Ladytron -
Versus ( Quartett wie ABBA, nur besser und nicht aus Schweden. Führen seit Jahren meine last.fm Gesamtcharts an )
2. And One -
Stand the Pain ( Seit einer Autogrammstunde 1992 in Sangerhausen Fan, einfach nur Fun-EPM )
1. Miss Kittin & The Hacker -
1000 Dreams : So einfach wie genial. Ich krieg jedesmal Gänsehaut. Das Video ist nicht der Hit, aber darauf kommt es nicht an. Viel Spass damit und bis zur Fortsetzung…
Sommerzeit – “Eis”zeit 2009/08/21
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…aber was kommt danach? Was macht man mit den Stielen, die im Sommer übriggeblieben sind oder recycelt worden? An dieser Stelle herzlichen Dank an meinen Schwager Tim, seines Zeichen Ur-Friese, für die wirklich hervorragende Idee der Stiel-Verwertung ab Oktober/November – wie ich höre, haben sich Langnese und die Fleischindustrie schon zu ersten geheimen Abstimmungen zusammengefunden und wollen mit einer aggressiven Kampagne das neue Marktsegment erobern. Verschiedene Tests in den Großstädten laufen bereits, und ein ultra-geheimes Foto ist auch schon aufgetaucht:

Man munkelt noch über die Geschmacksrichtungen, aber “Knoblauch-Zwiebel” und “Kümmel-Kräuter” gelten als bestätigt. Also, weg von der banalen Rostbratwurst im Brötchen, hin zum stylischen “Fleisch am Stiel”. Der Herbst kann kommen, ab dann zu finden im gut sortierten Fleischhandel…
Königs Pilsner vergab vor wenigen Tagen den Web-Filmaward. Ins Leben gerufen wurde dieser, um “Hochschul-Absolventen” zum mitmachen anzuregen und die beste Einsendung mit einer guten Belohnung (10.000 EUR) zu vergüten. Immerhin erhält Köpi ja im Gegenzug sicher eine Menge an Ideen für weitere Spots. Es irritiert nur, dass gerade ein Spot gewonnen hat, der von einer Werbefilm-Produktionsfirma eingereicht wurde. Aufgefallen ist mir das im Abspann, als dort das Hastings-Logo prangerte. Zum Hintergrund: Hastings ist eines der größten Tonstudios in Deutschland. Und sicher nicht billig. Daraufhin begann die Recherche, die bei der “eitelsonnenschein GmbH” endete. Laut Bild-Artikel wird er als “Jung”-Regisseur verkauft, was hinsichtlich der eigenen Website und Referenzen zum nachdenken anregt. Wenn Köpi also behauptet, dass sie “… beeindruckt von der hohen Qualität der Einsendungen …” (Zitat von Köpi) sind, kann das nur daran liegen, dass laut Teilnahmebedingungen auch professionelle Werbefilmer mitmachen durfen. Das klingt für mich dann aber nach einen Pitch unter allen deutschen Agenturen, die sich auf dieses Spiel einlassen.
Miro, Dali, Magritte prägten den Surrealismus, aber auch tschechische Künstler machten von sich reden. In Ludwigshafen wurde nun die Ausstellung “Gegen jede Vernunft. Surrealismus Paris-Prag” eröffnet. Zu sehen gibt es Gemälde, Objekte, Skulpturen und Filme (im Wilhelm-Hack-Museum) und Fotografie (im Kunstverein Ludwigshafen). Bis 14. Februar 2010 in Ludwigshafen am Rhein, fast tägliche Zusatzveranstaltungen.
Die Transmediale öffnet ihre Pforten – und zwar just today – und noch bis zum 7.2.2010. Die experimentelle Kuratoren der transmediale haben wieder ausgewählte Künstler geladen, die uns zeigen wollen, wie die Welt sich morgen dreht. Sicher sehenswert und mir bereits aufgefallen: