Breaking News – Regierung fördert Design 2011/10/12
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Der Name Design Tranfer Bonus ist Programm beim eben neu aufgelegten Förderprogramm der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen. Kleine & mittlere innovative Berliner Unternehmen können ab sofort eine Förderung in Höhe von 70% des Auftragsvolumens (jedoch maximal 15.000 €) gewähren lassen. Voraussetzung ist, dass die Produktverbesserung durch designerische Fachkompetenz verbessert wird.
Politik – Politiker – Politikverdrossenheit: Sommerloch! 2010/07/26
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Also wäre ich Kapitän eines Frachters, würde ich sagen: Die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Wäre ich Angie Merkel, würde ich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und mir ernsthafte Gedanken machen: Über mich selbst, meinen Auftrag, meine Regierung und meine schwindenden Minister. 1 Jahr = 6 Minister. Guter Schnitt. Chaos überall, aber die Angie lacht nur.
Als letzter am Wochenende: von Beust. Aus. Vorbei. Geschichte. Naja, macht ja nichts, haben wir eben in Hamburg auch irgendwas, bloß keine Regierung. Dabei konnte von Beust so gut mit den Grünen. Angie kommt nicht mal richtig mit ‘nem grünen Oberteil zurecht. Aber das ist ja auch Mode, und keine Politik. Die zweite Sache, wo sie sich besser beraten lassen sollte. Sonst haben wir in Deutschland bald Anarchie. Ach nein, stimmt ja gar nicht: Bevor unser aller Angie in die Sommerpause gegangen ist, hat Sie noch gesagt: Alles ist gut, alles ist schön, wir sind die Besten! Mit anderen Worten zwar, aber genauso sinnbefreit. Schöne Sommerpause, Angie. Und wenn Du wieder regieren willst kannst, lass es uns wissen. Nachdem die Regierung heute von Dir dermaßen in den Himmel gelobt wurde, wie soll es da noch aufwärts gehen. Besser geht’s doch gar nicht mehr. Obwohl das anscheinend nicht alle so sehen. Aber vielleicht findest du ja im Urlaub einige brauchbare Politiker für einen der freien Posten. Dann nimm Dir ein Beispiel am Ballsport: Fähige Fußballer muss man ja schließlich auch im Ausland einkaufen. Nutzt aber nichts ohne fähigen Trainer! Hmmm!
Zur Erinnerung noch einmal der leicht überarbeitete Wahlgesang unserer Angie:
Der Guido macht die Welle 2010/02/21
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Sie heißt mit Vornamen Guido, ist in dem was sie tut völlig unbedarft und sollte nie nach England schwappen, da gibt es dann Verständigungsprobleme. Denn der Guido will deutsch sprechen – immer und überall. Früher war alles so schön: der kleine Guido saß auf der Oppsitionsseite, niemand hat ihm Beachtung geschenkt, alles war gut. Ab und zu mal eine Meldung, ab und zu mal ein Auftritt – der lustige Mann mit dem komischen Namen halt. Wahldebakel ließen ihn nicht aufgeben, er ergreift im letzten Jahr die Initiative. Und ganz seinem Namen entsprechend überrollte er uns. Die FDP-Flutwelle kam, spülte kurz durch und hinterließ uns einen neuen Außenminister, der das Wort “Außen” wohl falsch verstanden hat: Jedenfalls ist er überall außen vor.
Und damit das nicht so bleibt, wollte er mal wieder mitreden. Irgendwo. Bei irgendwas. Hauptsache was sagen, in den Medien auftreten und mal mit der Hand auf den Tisch klopfen. Naja, nicht so doll. Tut ja auch weh. Jetzt ist er wieder in aller Munde, unser Guido. Denn er hat sich ein soziales Thema ausgesucht. Nicht außen, sondern innen.
Einem Sozialstaat würdig. Einem Vizekanzler würdig. Einem Guido würdig. Kurz: Hartz IV.
Naja, was danach folgte, wissen wir ja. Hitzig ist er geworden, auch mit Worten. Diese Dekadenz, in der wir leben. Böse Deutsche. Wie können wir es unser aller Guido eigentlich zumuten, dieses dekadente Volk im Ausland zu vertreten. Sollten wir ihn nicht von dieser schweren Last befreien. Reicht es nicht, wenn wir ihn ertragen müssen? Warum die anderen Völker bestrafen? Mit einem politischen Emporkömmling, der wieder dahin sollte, wo er herkam: Auf die politische Ersatzbank. Da kann er Wellen machen, so viel er möchte…
Denk ich an Deutschland in der Nacht… 2010/02/20
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…aber keine Angst, das mache ich nicht. Nachts sind zum Glück alle Katzen grau, da bleibt mir dieser trübselige Anblick erspart. Manchmal schlaf ich nachts auch, und das ist noch besser, als an unser gebeuteltes Land zu denken. Bzw. dessen Bewohner. Nach der Hartz IV – Schlappe gestern (die sich als solche noch gar nicht rausgestellt hat, weil ja das Urteil aus Karlsruhe unserer Regierung wieder viele Hintertürchen offen läßt) frag ich mich allerdings, wie andere nachts noch schlafen können.
Deutschland, der Sozialstaat, hat sich selber ans Messer geliefert. Mit einem Vorhaben, was schon von Anfang an auf Unverständnis und Proteste gestoßen ist. Und mit sozial nun ja eventuell so viel zu tun hat wie Reiner Calmund mit Bergsteigen (eigentlich wollte ich erst Fußball schreiben, hab aber im letzten Augenblick die neue Werbung mit Calli gesehen als Free-climber… das geht ja mal gar nicht! Aber XXL-Typen in der Werbung sind wohl grad groß im Kommen). Da komm ich später noch mal drauf zurück. Auf das XXL. Keine Panik, keine nervenden Möbelhäuser mit unförmigen Schauspielern.
Bis Ende des Jahres soll erstmal alles beim alten bleiben, nur Härtefälle können etwas mehr Geld bekommen. Was sind denn Härtefälle im Zusammenhang mit Hartz IV? Geht das noch härter? Die Aussagen zum Thema werden immer schlimmer, ein dicker Nebel liegt über allem. Bis Ende des Jahres also…. Aus den Augen, aus dem Sinn? Diesmal nicht. Zu groß sind die sozialen Unterschiede, um das zu vergessen. Frau Leyen spricht in diesem Fall von Hausaufgaben. Okay, hätte Sie in der Schule besser aufgepasst, hätte sie keine Hausaufgaben mit nach Hause nehmen müssen. Wie auch der Rest dieser inkompetenten … (nicht aufregen, Silvio, bleib ganz ruhig). Da das Jahr noch lang ist, werden wir den Punkt wohl noch öfter auf der Tagesordnung haben.
Schnell noch zu XXL: Hab mir vorhin überlegt, ein Taschenmesser zu kaufen. Allerdings hat mir niemand gesagt, dass ich dafür auch ne extra Tasche brauche. Denn in die Hosentasche passt es nicht. Und Schweizer haben keine grösseren Taschen, das wüsste ich. Hab es im Endeffekt aber sowieso nicht genommen, war nämlich das Model ohne aerodynamischen Seitenstreifen und ohne Seifenspender. Also, was soll ich dann damit?
