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Blog-Spot 2011/04/04

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Keine Anerkennung? Nicht zufrieden mit dem, was Du tust? Dann wird es Zeit zu wechseln:

Männer wissen genau, was sie wollen. Sollte man meinen. Wer sich also gerade ein neues Auto zulegen will, und nicht genau weiß, welche technischen Spielereien und Raffinessen er dringend benötigt, der nächste Spot gibt die nötigen Hinweise:

Jetzt, wo der Berliner Eisbär das Zeitliche gesegnet hat, sind die ersten Knut-Verwerter am Start. Also, was machen wir aus einem Knut?

Knut 1
absolut-knut

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Werbung mit Rädern Teil 3 2010/07/17

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Heute geht es um das Fahrzeug an sich. Welchen Vorteil bietet es, einen Citroen zu kaufen? Sind deutsche Autos sicher? “Nichts ist unmöglich… Toyota!” – Stimmt das auch? In einem Werbespot hat man ja meistens nicht die Zeit, alle Vorteile eines Fahrzeuges anzupreisen. Also geht man auf neuste Innovationen ein, um dem Kunden den Kauf dieses Fahrzeuges innerhalb kürzester Zeit so “schmackhaft” wie möglich zu machen. Adaptive Scheinwerfer, Bremsassistent, Regensensor, Airbags: Die Entwicklung macht keinen Halt, unsere Autos werden immer sicherer. Trotz allem liegt es am Fahrer, wie er ans Ziel kommt. Der Tod fährt immer mit. Dieser Gedanke ging wohl einigen Kreativen durch den Kopf, wenn man sich den nächsten Spot ansieht. Mit diesem Beifahrer möchte wohl niemand unterwegs sein. Es sei denn, man fährt einen Mercedes:

Idee und Umsetzung sind gut, obwohl viele das Thema “Tod” immer als grenzwertig sehen. In diesem Spot ist es aber dann eher zum Schmunzeln gedacht. Genau wie im nächsten Spot: Ein BMW-Commercial vom letzten Jahr. Auch hier wieder im Mittelpunkt: Die Freude am Fahren. Und BMW-Fahrer sind ja meistens etwas sportlicher unterwegs – ich weiß das genau. Und wohl nicht nur ich:

Auf das Wesentliche reduziert und ohne große Worte, so wird hier der Fahrspaß dargestellt. Das man mit einem BMW deutsche Wertarbeit kauft, muss nicht noch einmal explizit erwähnt werden. Hier geht es wirklich nur um das unbeschreibliche Gefühl beim Durchtreten des Gaspedals. Qualität inklusive.
Ein anderer deutscher Fahrzeugbauer hat ja seit einiger Zeit schwerwiegende Probleme: Opel, ein Traditionsunternehmen, das zu Zeiten der Wirtschaftskrise leider etwas ins Straucheln gekommen ist. So sind die neuen Spots auch meines Erachtens nicht sehr gut gelungen. Aber es galt ja auch, Opels Image wieder herzustellen. Ob das allerdings mit dem Slogan “Opel. Wir leben Autos.” so funktioniert? Schauen wir uns mal einen Spot an, der circa 5 Jahre zurückliegt. Und der einfach nur Spaß macht:

Na, schon gespannt auf den 4. Teil unserer kleinen Reihe. Dann schaut demnächst wieder vorbei, zum Thema Auto fallen uns mit Sicherheit noch ganz viele Sachen ein.

Da isser mal wieder…. 2009/10/29

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…aber nur kurz, denn er hat zu tun, und zwar so viel, dass er von sich schon in der 3. Person schreiben muss…. vielleicht treff ich mich ja dann auch demnächst?

Na, auf jeden Fall war heut Familientag bei IKEA, und ich hab mir ein neues stylisches Regal gekauft.
Vorteile:

1. Es konnte selbst nach Hause laufen.
2. Es hat sich selbst aufgebaut.

Nachteile:

1. Nebenkosten! Schon mal versucht, ein Regal zu ernähren?
2. Wenn das Ding alt wird, wird es auch unattraktiv. Ist zwar bei den meisten Möbeln so, aber hier besonders.
3. Die Belastbarkeit muss ich noch testen, mal sehen, was ich alles drauf stellen kann?
4. Ab und zu kippen die Bücher um – weiss auch nicht, warum…
Regal mal anders

Mittwoch… 2009/10/07

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Nachtrag zum Dienstag:
Mutter unbedingt Blumen schicken über Fleurop! Für den Anruf von eben danken!
Besserer Sohn werden!
Telefonieren als festen Termin im Google-Kalender vermerken. Mit Erinnerungs-Mail und Pop-Up.
iPod dementsprechend synchronisieren.
Noch besserer Sohn werden!
Und jetzt geh ich mich kurz schämen.

Dienstag…. schon wieder 2009/10/07

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Ich glaube, so kann ich bald meinen Blog nennen. Dienstag. Schöner Name eigentlich. Also willkommen auf Dienstag.
Während ich kaum noch Zeit habe für irgendwas, geschweige denn für irgendwas anderes, will ich doch schnell ein Lebenszeichen reinquetschen.
Da fällt mir grad ein: Wenn mir meine Mutter schon ‘ne email schreibt, betreffs proof of life oder so, da muss ich wirklich ganz schön in Arbeitswut gewesen sein. Deswegen werde ich sie nachher doch gleich mal anrufen. Gute Idee.
(*merken: Blogeintrag kurz halten wegen Telefonat!*)
So, durchkämmen wir also flott den Werbemüll der letzten Woche… oh, bleibt wieder kaum was übrig:
Als erstes klären wir die Frage eines jeden eifersüchtigen Ehemannes, wie der Freund seiner Frau in den Kleiderschrank kommt. Der Spot hätte auch von ikea sein können. Hier wird eine Minute Action geboten, und das Ergebnis ist eigentlich so simpel. Allerdings muss man da als gehörnter Ehemann erstmal drauf kommen:

Da hätten wir das also auch geklärt, liebe Ehemänner, ihr müsst euch keine Sorgen mehr machen. Eventuell beim Schrankkauf sicherheitshalber mal reinsehen. Und bei Nichtgefallen einfach den nächsten Schrank probieren. Wenn wir schon mal bei Ehemann und Liebhaber sind: Hier haben wir die Konstellation ohne Schrank, dafür mit Bier und Pool – wie man also sieht, auch ein beliebtes Thema in der Gerstensaftwerbung:

Man achte auf die geilen Schuhe am Schluss – könnte man doch gleich noch ne… keine Ahnung, was man da könnte, ausserdem muss ich jetzt Mom anrufen. Also bin ich dann mal weg.

Freitag… 2009/10/02

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Ich habe etwas Zeit. Zeit, um euch wieder mit etwas befremdlich wirkender Werbung zum Nachdenken anzuregen. Nee nee, schon klar, das mit dem Nachdenken war jetzt etwas übertrieben. So schlimm ist es dann doch nicht. Nachdenken sollte man über andere Sachen, zum Beispiel über unsere schwarze Zukunft, jetzt allerdings durchzogen vom gelben Schein der Belanglosigkeit. Nun ist ja auch ein VW Polo relativ belanglos, und auch mit der folgenden Werbung würde ich mich nicht dazu durchringen können, mir einen VW Polo zu kaufen. Aus zweierlei Gründen: VW und Polo. Geschmackssache halt. Nur nicht mein Geschmack. Jetzt erstmal der Spot:

Die Entscheidung der Beifahrerin kann ich nachvollziehen, was den Typen angeht, der andere war einfach zu schleimig. Was das Auto angeht, dazu hab ich mich schon geäussert. (Hab ich grad “Auto” geschrieben???) Wobei ich hoffe, das da genug Platz auf dem Rücksitz ist für… weiss der Geier – fürs Einkaufen natürlich.

Montag… 2009/09/29

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Okay, ich wollte mich gestern nochmal melden. Hätte ich auch, konnte ich aber nicht. Heute ist ja nicht gestern. Montag ist ja auch nicht Sonntag. Aber das ist sowieso eine Festlegung, nach der man leben kann und nicht muss. Da ich mich also gestern nicht gemeldet habe, es aber wollte, melde ich mich einfach heute, obwohl ich eigentlich keine Zeit habe – genauso wie gestern. Also müsste ich jetzt Schluss machen. Eigentlich. Augenblick, ich spring mal schnell in ein Wurmloch….
So, alles wieder gut. Nachdem wir wahltechnisch erstmal durch sind (erstmal, wie gesagt, das dicke Ende kommt ja noch), kümmere ich mich mal wieder um Sachen, die die Nation erheitern sollen. Deswegen war der Silvio zufälligerweise in the world of commercials unterwegs und hat nach Werbung gesucht, die einen ablenkt von der tristen schwarz-gelben Realität. Zum Glück landen da (schon rein berufstechnisch) ja immer die tollsten Sachen auf meinem Tisch. Naja, nur ein kleiner Teil landet auf meinem Tisch, der Rest findet den Weg in den Papierkorb. Wie wir merken, ist auch diesmal keine deutsche Werbung dabei – die ist halt im TV auch etwas … gäääähn.

Da hätten wir Nr. 1, eine netter junger sympathischer S-Bahn-Fahrer (damit können wir Berlin als Drehort schon mal ausschliessen), leider etwas naiv und wahrscheinlich ein paar Probleme mit den Fingern (denke mal, kein Gefühl drin, taub halt), denn wenn man diesen Austausch nicht mitkriegt, dann ist alles zu spät:

Obwohl der Schuh an sich auch ganz schön ist… Mit viel Glück kriegt er im nächsten Tunnel den zweiten auch noch. Also, früher musste man nur auf sein Geld und sein Handy aufpassen, heute muss man auch noch drauf achten, das man sein Essen behält. Rauhe Sitten.

Wir bleiben mal bei den Lebensmitteln – na gut, wir gehen zur Bierwerbung über. Dann also doch kein Lebensmittel. Lecker ist es ja trotzdem, und wenn das dann noch so gross an eine Hauswand projeziert wird…. kurz gesagt, ich kann die Taube verstehen:

“Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund”, irgend so ein Schlager aus der Feder eines weniger begnadeten Komponisten, war wohl dann nicht das Lied, welches dieser mehr als freundliche Tierpfleger seiner kleinen Patientin vorgesungen hat. Hätte er mal tun sollen. Obwohl die Taube ja wohl offensichtlich sowieso eine Alkoholikerin war. Falsch, nicht Präteritum – sie hat es ja überlebt.
Ich hätte ja noch einen, aber man soll nicht gleich sein ganzes Pulver verschiessen, morgen ist jauch noch ein Tag. Glaub ich jedenfalls. Hoffentlich nicht Sonntag, sonst hab ich wieder keine Zeit.

Sonntag in Berlin 2009/09/21

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Schande über mich und überhaupt. …und zwar weil ich keine Zeit hatte für meinen Blog.
Aber es war eine wirklich arbeitsreiche Woche, die irgendwie nicht aufhören wollte und doch wie im Flug verging – oder besser gesagt: vorbei ging, und zwar an mir. Da hab ich also wirklich nicht viel mitbekommen von Montag bis Samstag, aber 14 Stunden jeden Tag zerren an den Nerven. Zum Glück nur an meinen. Heute Mittag war es dann soweit, die Sonne, die Luft und meine Laune – ich musste einfach raus. Und das war gut so. Berlin ist immer für Überraschungen gut.
Die Skater hatten fantastisches Boarderwetter, die Biker wurden mit herrlichen Temperaturen belohnt und der Silvio war zu Fuß in Berlin unterwegs. Na gut, 4 Stationen U-Bahn waren dabei. S-Bahn trau ich mich nicht mehr so richtig, die finden ja immer mehr Probleme und Fehler an den Wagen. Fehler, die hätten verhindert werden können. Okay, das sagt man von der Bush-Amtszeit auch. Bringt bloß im Nachhinein nichts mehr – in beiden Fällen nicht. Also lassen wir das Thema S-Bahn lieber, denn man hat ja Ausweichmöglichkeiten.
Das dachten sich wohl auch die Hobbymusiker aus Ottendorf-Okrilla oder einer anderen sächsischen Gemeinde, die heute beim gemeinsamen Ständchen in der U-Bahn eine wirklich grottenschlechte Darbietung geliefert haben. Ich mag das ja, wenn Studenten oder andere Hobby-Geldsammler in der U-Bahn spielen bzw. singen, da waren echt schon Spitzen-Performances bei von HipHop bis zur Oper, letzte Woche die Dame hatte lateinamerikanische Musik auf dem Kasten, da ging’s aber ab in der Bahn. Wie gesagt, leider hat Gott nicht alle “Straßenmusikanten” mit der Gabe Musik, geschweige denn mit der Gabe Gesang beschenkt. Jetzt hat mir der Auftritt dieser zwei Volksmusikanten nicht den Tag verdorben, aber ihr “Ö La Paloma” (oder so ähnlich, ich hab’s halt nicht richtig erkennen können)… ich krieg’s nicht mehr aus dem Kopf. Die wollten danach sogar noch Geld. Echt. Meine Idee war, die Jungs auf Schmerzensgeld zu verklagen… Eine Sammelklage aller U-Bahn-Nutzer, und glaubt mir, die hätten alle unterschrieben. Das Quietschen der Bremsen war viel angenehmer. Jeder Zahnarztbohrer. Ein Presslufthammer… Wenn man es braucht, ist nichts davon da. Wenn man es nicht braucht, sieht es natürlich ganz anders aus.
Also verließ ich nach 4 Stationen vollkommen malträtiert und orientierungslos die U-Bahn, leise “Ö La Paloma” vor mich hinpfeifend. Meine Bekannte hat wohl sehr entgeistert geschaut – sagte Sie jedenfalls, als ich in die Realität zurück kehrte.
Den Rückweg hat sie mich mit dem Auto gebracht – ohne Musik. Sie hat wohl mein schmerzverzerrtes Gesicht gesehen.
Verlaß das Haus nie ohne iPod – das hat Mama immer gesagt.
Ich weiss jetzt, warum…

Dekadenz mal anders 2009/09/04

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Meine sehr liebe Freundin Doreen ließ mir folgenden Witz zukommen:

Der Sohn eines arabischen Scheichs studiert in Magdeburg.
Nach einem Monat schreibt er nach Hause:
“Magdeburg ist wunderschön, die Menschen sehr angenehm und es gefällt mir hier ausgesprochen gut. Nur ab und zu schäme ich mich, wenn ich mit meinem vergoldeten Mercedes an der Uni vorfahre und einer meiner Professoren gerade aus der Straßenbahn aussteigt.”
Noch am selben Tag folgt ein Scheck über 1 Mio. Dollar und eine kurze Nachricht von den Eltern:
“Mache uns keine Schande, kaufe Dir auch eine Straßenbahn!”

Tja, was tun? Eine Straßenbahn hat ja fast jeder, und da der Bub schon ein goldenes Auto hat, empfehle ich auch eine goldene Straßenbahn. Die kann er wahrscheinlich günstig in der Nachbarstadt Halle kaufen, die waren nämlich so clever und haben da schon mal was vorbereitet:
3462486661_35850853ee
Herzlichen Dank an gynti_46 für das Bild, das Original hier:

Golden Haendel-tram - goldene Händel-Strassenbahn in Halle(Saale)

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Na da schweig ich mich lieber drüber aus.

Feierabend… 2009/09/03

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Berlin hatte vorgestern den wärmsten 1. September seit Beginn der Messungen. Was immer das auch aussagen mag, es wird wohl nicht der letzte wärmste 1. September bleiben, nächstes Jahr gibts auch noch einen, und so geht das immer weiter – eventuell?!? Ab Dezember 2012 müssen wir erst mal abwarten, ob es überhaupt weitergeht.
Laut den Maya ja nicht – Ihr Kalender endet da nämlich. Abrupt. Am 21.12.2012 (obwohl Wissenschaftler den 23.12.2012 errechnet haben). Was aber nicht gleichzeitig Katastrophe bedeutet, nein, wir Menschen werden ein neues kosmisches Bewusstsein entwickeln und spirituell in eine neue Zivilisation übergehen. Wie das genau vonstatten geht, wissen wir spätestens am 24.12.2012. Heiligabend. Oder dunkle Nacht.
Bis dahin dauert es ja noch etwas, ich genieß erstmal meinen heutigen Feierabend, den ich mir redlich verdient habe. Wobei ich bemerke, es wird mal wieder Zeit für einen Werbespot, da hatte ich lang nichts. Ist aber auch grad nichts wirklich originelles auf dem Markt. Da sehen sich die Kreativen wohl zu viel schlechtes aus der Politik ab, denn da gibts auch nichts originelles. Und auch nichts neues. Schade eigentlich. Also muss ich in meinen Fundus greifen, und ich hab auch grad das richtige gefunden:
FEIERABEND! Das dachte sich auch dieser nette Mensch im Barclay-Spot vom letzten Sommer und mit viel Stil und Charme tritt er seinen Heimweg an. So möchte ich auch nach Hause kommen – aber nur wenn es warm ist. Schön, dass es VISA gibt – und nun let’s go:

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