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Die Mappenschau des Jahres – LeBook 2011 2011/10/28

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Nach New York, London, Los Angeles und Paris machte die LeBook in diesem Jahr auch vom 20. bis  21. Oktober 2011 in Berlin halt und zog doch eine Menge Kreative zu der zweitägigien Mappenschau ins Café Moskau im Zentrum Berlins und direkt gegenüber vom Kino International (wo im Februar noch die 61. Berlinale stattfand).

Übersicht Promo-Material

Erwähnt seien hier nur kurz ein paar Repräsentanzen, die bei mir bleibenden Eindruck hinterließen: Agentur NeubauerHouse of OrangeEmeisDeubelKlaus StiegemeyerNerger Mao. Witzige Illustratoren gab es bei Skinny DipAgency Rush und bei Agent Molly & Co.

Mappenschau at LeBook

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Breaking News – Regierung fördert Design 2011/10/12

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Der Name Design Tranfer Bonus ist Programm beim eben neu aufgelegten Förderprogramm der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen. Kleine & mittlere innovative Berliner Unternehmen können ab sofort eine Förderung in Höhe von 70% des Auftragsvolumens (jedoch maximal 15.000 €) gewähren lassen. Voraussetzung ist, dass die Produktverbesserung durch designerische Fachkompetenz verbessert wird.

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Lebst du noch, oder wohnst du schon? 2011/06/21

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Ein Billy von IKEA zu tunen ist out, das Stilwerk für viele zu teuer und dazwischen gibt es nur Mittelmäßiges. Das dies nicht zutrifft demonstriert Jahr für Jahr der Designmai (der diesmal allerdings erst im Juni statt fand). Vom 1. bis 5. Juni öffnete im Hangar 5 des Flughafens Tempelhof der DMY seine Pforten, um aktuelle Entwicklungen der Materialverarbeitung, neuartige Werkstoffe und last but not least eindrucksvolle Prototypen vorzustellen.
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Seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2003 ist der DMY kontinuierlich gewachsen und mittlerweile fest etabliert. Man sollte sich dieses Ereignis fett im Kalender markieren.

Wer die Ausstellung verpasst hat, kann gern vom 14.9 bis 10.10.2011 ins Bauhaus Archiv / Museum für Gestaltung kommen. Dort werden die Gewinnerarbeiten nochmals gezeigt.

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Once to Frankfurt and back, please 2011/05/17

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Die Anfahrt:
Der ADC ruft zum Klassentreffen und alle gehen hin. Zumindest alle, die nicht grad in wichtigen Pitches stecken. Da wir selbst mit einem Projekt im Bereich Digitale Medien vertreten waren, begab ich mich auch zum Schauplatz des Geschehens. Nach dem Umzug der Ausstellung 2010 von Berlin nach Frankfurt/Main, nahm ich die 550km Reise quer durchs Land direkt in die hessische Metropole auf und erlebte hierbei doch allerhand. Auf der Hinfahrt erfuhr ich von Enten im Hotel Müggelsee (fehlt nur noch die Raab-Pointe), von hohen Häusern in Frankfurt (1. Commerzbank-Tower = 259m … 4. MainTower = 200m, 5. Tower 185 = 200m) und den sozial Benachteiligten am Hauptbahnhof. Rund 40 Kilometer vor Frankfurt erhob sich die Skyline der Stadt im nächtlichen Glanz – soweit so schön.

ADC-Rollator
Sightseeing:
Eingecheckt und abgelegt ging es demnach erst am Samstag morgen weiter. Zuerst verschaffte ich mir einen Überblick, also fuhr ich auf die 191 Meter hoch gelegene Aussichtsplattform de
ADC-Ausstellung

Alle Gewinner in der Übersicht gibts direkt auf der Website vom ADC.

Das Programm
Ab 14.00 h war auch das Auditorium für alle Besucher geöffnet und es startete der Elevator Pitch. Hier wurden ausgefallene Konzepte gesucht und der Gewinner erhielt eine 15.000 Euro-Prämie zur Realisierung seines
Kurz & knapp
Wieder mal eine sehr gelungene Rundschau über die deutsche Kreativ-Szene und mögliche Entwicklungen für die Zukunft

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Social Fast Food – Das Case 2011/02/21

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Das Phänomen Social Media hat in den letzten Jahren eine Entwicklung erlebt, die an Tempo und Dramatik ihresgleichen sucht. Insbesondere die Unternehmens- und Marketingkommunikation steht angesichts der neuen Kräfteverhältnisse zwischen Medien, Marken und Konsumenten vor völlig neuen Anforderungen. Folglich steht die Frage nach der Rolle von Social Media heute am Anfang und oft auch im Zentrum vieler Marketingaktivitäten.

Von der Analyse über die gesamte Planung, die Implementierung in vorhandene sowie neue Strategien und Evaluation der Maßnahmen erhält man in unserem neuen Case erste Einblicke:

SOCIAL FAST FOOD

Best of Blogs 2010/11/24

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Der Designerdock-Award 2010


Nachhaltigkeit ist heute bei vielen Unternehmen angesagt, doch mündet es meist im Greenwashing: BP kauft uns ein neues Meer und ThyssenKrupp konzentriert sich im neuen Nachhaltigkeitsbereich “im Interesse des Lesers auf das Wesentliche”, als da wären “Effektivität, Effizienz, Ressourcen, Schutz vor Belastungen, Solidarität und Gerechtigkeit”.

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Doodeln für einen guten Zweck


Mittwoch Abend, 19.40 Uhr im Prenzlauer Berg. Aus der M10 an der Eberswalder rausgefallen und direkt die Lychener lang gelaufen. Vorbei an Bars und schicken Läden fand ich mich vor der Hausnummer 23 ein. Eine kleine Galerie, randvoll mit Künstlern, Fotografen und zwei DJs, lädt direkt zum mitmachen ein. Willkommen bei der ersten Night of a 1000 drawings – einer innovativen Wohltätigkeitsveranstaltung an der alle teilnehmen können. Vorraussetzung ist: “Zeichne im A5 Format irgendwas, auf irgendwas mit irgendwas!!! Ihr braucht mindestens eine Idee, ein oder zwei Hände oder Füße, ein paar Ohren für unseren DJ, ein bischen Kleingeld für Getränke.”

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Work5+6final

Cupping & Tasting


Am Dienstag war es soweit: Wir und unsere Freunde, Kollegen und Kunden, also insgesamt 7 Kaffeebegeisterte, nutzten die Chance, beste Bohnen aus Berlin und Hamburg zu verkosten. Treffpunkt war das traditionelle Café „Frau Behrens Torten“ in Charlottenburg.

Kuchen

Wir freuen uns auf das nächste Tasting mit unseren Kunden und Freunden. Noch mehr Bilder gibts auf unserer Fanpage.

menze+koch gbr – das Maskottchen


Schon seit einiger Zeit sammel ich Acylfiguren, vorzugsweise von Kidrobot. Dabei handelt es sich um soganannte Designer-Toys, die von Grafittigrößen aller Kontinente angemalt, besprüht und gepimpt werden. Es gibt bei dieser Art Spielzeug aber auch die Möglichkeit sich Blanko-Figuren zu kaufen, um diese selbst zu bemalen. Inspiriert durch diverse Ausstellungen in letzter Zeit, bei meiner Recherche zu “Munny Do-it yourself” und dem Drang nach etwas mehr Handarbeit, statt nur Pixel zu schubsen, bemalte ich kurzerhand mein erstes Acyltoy im Namen unseres Designstudios. Entstanden ist folgendes Prachtexemplar:

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Schwimmen wie ein Fischling


Einladungskarte
Startseite

Sozialisiertes Marketing – Kommunikation auf Augenhöhe


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In Wirtschaftswoche, Absatzwirtschaft und unzähligen Fachtiteln prangern seit einiger Zeit Headlines wie “Vom Zukunftstrend zum Markterfolg” (Titel Absatzwoche 7-2010). Damit wird endlich auch den zögernden Unternehmen aufgezeigt, was Marketing im Hier und Jetzt bedeutet. Weit weg von Citylight und Doppelseite im Stern erfreuen wir uns nun einer ganzen Reihe Kommunikationskanäle. Diese richtig zu gewichten und optimal zu vernetzen ist die Kunst der Kommunikationsbranche. Jedoch fehlen vielen die geeigneten Ideen, um sich dem Verbraucher von heute freundschaftlich zur Seite zu stellen.

Wenn auch Sie mit Ihrem Unternehmen diesen Weg gehen wollen, oder nach neuen Lösungswegen für moderne Kommunikationsformen suchen, rufen Sie uns unter 030/20235310 an und wir werden mit Ihnen das Thema in aller Ruhe besprechen. Vielleicht eröffnet sich auch für Sie ein erfolgreicher neuer Absatzkanal. Silvio Koch und Lars Menze freuen sich jedenfalls auf interessante Gespräche.

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Doodeln für einen guten Zweck 2010/10/25

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Doodeln für einen guten Zweck


Mittwoch Abend, 19.40 Uhr im Prenzlauer Berg. Aus der M10 an der Eberswalder rausgefallen und direkt die Lychener lang gelaufen. Vorbei an Bars und schicken Läden fand ich mich vor der Hausnummer 23 ein. Eine kleine Galerie, randvoll mit Künstlern, Fotografen und zwei DJs, lädt direkt zum mitmachen ein. Willkommen bei der ersten Night of a 1000 drawings – einer innovativen Wohltätigkeitsveranstaltung an der alle teilnehmen können. Vorraussetzung ist: “Zeichne im A5 Format irgendwas, auf irgendwas mit irgendwas!!! Ihr braucht mindestens eine Idee, ein oder zwei Hände oder Füße, ein paar Ohren für unseren DJ, ein bischen Kleingeld für Getränke.”

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Wir bringen Licht ins Dunkel 2010/09/08

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So etwas ähnliches ging uns wohl durch den Kopf, als wir unseren letzten Auftrag in Angriff nahmen. Optiker Überblick, ein renommiertes Brillen-Fachgeschäft in Friedrichshain, feiert nächstes Jahr 20 jähriges Jubiläum. Herbert Thie, seines Zeichens Geschäftsführer, will das natürlich gebührend feiern mit seinen zahlreichen Kunden. Das heißt: Ein zeitgemäßer Auftritt muss her. Und da kam die menze+koch gbr ins Spiel. Mit einer Idee, die Herrn Thie sehr gefiel und die ihm jetzt nach der Installation noch mehr gefällt.

Leuchkästen bei Tag

Neues Design für die Leuchtkästen, das war der erste Schritt. Die alten Leuchtkästen als Relikte längst vergangener Zeiten hatten ihre Schuldigkeit getan. Die neuen Kästen sind aus stabilen Acryl, das Logo des Optikers wurde ausgeschnitten, man hat einen direkten Blick in den Kasten. Das macht durchaus Sinn, wenn man sich das Ganze einmal nachts betrachtet.

Leuchtkästen bei Nacht

LED-Lampen leuchten die Kästen von innen aus. Mit einer Fernbedienung kann Herr Thie jetzt wählen, wie die LEDs leuchten sollen: entweder einfarbig oder im Wechsel. Für jeden Leuchtkasten separat. Ein fantastischer Effekt, leuchtet doch nur das Logo, der Rest ist von innen abgeblendet. Eine für einen Optiker wie wir finden sehr ansprechende Lösung und durch die exponierte Lage des Geschäftes sehr gut einsehbar.

sk

Ihr wollt mehr wissen von unserer Arbeit: Folgt uns auf Twitter und werdet Fan auf Facebook.

Berlin Exhibition Summer ´10 2010/09/02

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Der September wird heiß – zumindest was Ausstellungen betrifft. Denn daran soll es uns in Berlin nun mal gar nicht fehlen:

Doppelausstellung: Backjumps Vol. 4.2 und Transient Spaces
Gestern besuchte ich beide Ausstellungen und muss sagen, die Backjumps Vol. 4.2 – The Junior Issue (noch bis zum 26. September) ist definitiv wieder sehr zu empfehlen. Unter dem Motto “Eine Ausstellung für Kinder und Noch-Kinder” gibt es Einiges zu Betrachten: Artworks von SKII (F), Ash (DK), Mode2 (D), ein Geisterschloss von Dave The Chimp (D) und sehenswerte SW-Fotos aus der New Yorker Bronx sowie eine Roboter-Installation von Delta (NL). Dieser überraschte meine Begleitung und mich durch seine akustischen Reaktionen auf Personen in der Nähe. Wir experimentierten etwas und bekamen letztlich eine Erklärung vom Kurator Adrian Nabi, der auch gleich noch ein paar Hintergründe preisgab. So ließen viele der Artists Arbeiten ihrer Kinder mit in ihre Exponate einfließen. Anhand des ausgestellten Schaukelpferdes – in Form eines Graffiti-Schriftzuges – bestätigte sich das schnell. Hier das Bild dazu: http://bit.ly/95W0xN

Beitraege_Backjumps2010-1Beitraege_Backjumps2010-2

Hab ich was vergessen? Ach ja, eine ziemlich abgefahrene Holz-Konstruktion. Absolut sehenswert.

Bei Transient Spaces – The Tourist Syndrome (noch bis 10. Oktober) befassten sich die Künstler mit den Themen “Mobiltät, Tourismus und Migration”. Gezeigt wurden gefälschte Taschen aus New York, Fotos und Videos aus dem Irak und Afghanistan sowie von amerikanischen Alltäglichkeiten. Ich selbst kam nicht so recht an das Thema ran. Vielleicht war ich aber auch noch in Gedanken bei dem Schaukelpferd! Leider wurde dann auch die Zeit knapp und so bekam ich nur einen kurzen Einblick in Transient Spaces. Als Fazit kann ich aber sagen, das auch diese Ausstellung sehr abwechslungsreich kuratiert wurde. Macht euch am Besten selbst ein Bild.

Beitraege_TransientSpaces

Beide Ausstellungen: Kunstraum Bethanien, Mariannenplatz, Berlin X-Berg, Nähe U-Bhf. Heinrich-Heine-Str.
http://www.kunstraumkreuzberg.de/

strahlend grau präsentiert den Nachlass Herbert Hirches (20.5.1910 – 28.1.2002) und feiert den Architekten, Möbel- und Produktdesigner als einen der prägenden Werkbund-Gestalter der deutschen Nachkriegszeit. Zum 100. Geburtstag packt das Archiv seine Schätze aus: Zeichnungen, Skizzen, Pläne, Briefe und Fotos eröffnen neue Einblicke in das Leben und Werk Herbert Hirches. Zum ersten Mal werden – neben einer Auswahl seiner Möbel – auch Hirches Studienarbeiten aus dem Unterricht bei Kandinsky und Mies van der Rohe am Bauhaus zu sehen sein ebenso wie frühe Möbelentwürfe aus den 1940er und 1950er Jahren und nicht ausgeführte Varianten des legendären Fernsehgeräts HF 1 für die Firma Braun.

Noch bis 13. September im Museum der Dinge, Oranienstr. 25, 10999 Berlin
http://www.museumderdinge.de


MAGNUM . Shifting Media . New Role of Photography spiegelt die Phasen des modernen Fotojournalismus wider und skizziert die mehr als 60jährige Entwicklung von MAGNUM sowie die veränderten Ansprüche der Medien und ihrer Nutzer. Ein Schwerpunkt ist die klassische Fotoreportage – geprägt vom Papier als Datenträger wie bei Buchpublikationen, Zeitschriften oder Ausstellungsprints.
Anhand der Fotografien sowie ausgewählter Magazinpublikationen der vier MAGNUM-Gründer wird die Verbreitung und Reflektion der Fotografie in den Printmedien dargestellt. Denn nicht das einzelne Foto hat die Agentur MAGNUM so besonders gemacht, sondern ihre starke Präsenz als professioneller Anbieter von Bildmaterial in den Medien. Magazine wie Life, Look, Paris Match, stern und andere sind als Exponate integriert und präsentieren Formen der Distribution. Filme, Videos und Installationen der jüngsten MAGNUM-Fotografen zeigen deutlich, wie stark sich die Ziele und Adressaten dieser Generation verändert haben. Aus vormals fotojournalistischen Bildern werden Bilder, die nicht mehr ausschließlich in Magazinen oder Printmedien zirkulieren, sondern als Kunstwerke in Museen ihren Platz finden.

Bis 19. September im C/O Berlin, Oranienburger Str. 35/36, 10117 Berlin Mitte
http://www.co-berlin.info/

Und zum Schluß noch ein Tipp für Webworker:

IFA Usability Park 2010
Das Internationale Design Zentrum Berlin (IDZ) organisiert im Rahmen der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin bereits zum dritten Mal die Design-Sonderschau „Usability Park“. Anschaulich und interaktiv werden gute Beispiele für eine gelungene Gestaltung im Hinblick auf Benutzerfreundlichkeit
präsentiert.
IFA-Logo

Vom 3. – 8. September 2010 auf dem Messegelände (ICC Berlin), Halle 9, S-Bahnhof.
via Berlindesignblog

Viel Spaß beim Blick über den Tellerrand!

/lm

Nostalgie meets Design 2010/08/17

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Sonntag im Fritzklub: Auf 2 Etagen konnte man die Design Börse Berlin besuchen, um sich entweder inspirieren zu lassen, um sich an die Zeit auf der anderen Seite der Mauer zu erinnern oder um das eine oder andere Stück Designklassik für die eigene Sammlung zu erstehen.
Auf knapp 3000 qm gab es diesmal keine schwitzenden Körper zu erleben, die sich im Rhythmus der Musik bewegen. Antiquitäten, Raritäten, Neues, Altes, Kleines, Großes – wohin das Auge blickte, es gab viel zu sehen, zu bewundern und zu kaufen. Von der Mitropa-Tasse bis zum VEB-Sofa, von Funktionen, die Formen bestimmen über Formen, die keine Funktion haben – Aussteller und Verkäufer hatten sich viel Mühe mit dem Aufbau gegeben. Ein Aufwand, der sich auf jeden Fall gelohnt hat.

Fritzclub Flyer

Second Floor

Interessant zu sehen, was sich in den letzten Jahren getan hat im Bereich der Gestaltung. Besonders viel Zuspruch fanden die Klassiker aus der ehemaligen DDR. Möbelstücke, elektrische Geräte, Lampen, Geschirr: Das Interesse daran ist weiterhin ungebrochen, denn auch hinter der Mauer gab es eine Art Design. Runter gebrochen und minimalistisch zwar, aber immerhin. Für die Arbeiter und Bauern, Hauptklassen im sozialistischen Staat, wurde der Unterschied zwischen arm und reich nicht gemacht. Dementsprechend musste auch bei den alltäglichen Gebrauchsgegenständen nur auf Nutzen und Funktionalität geachtet werden. Trotz allem entstanden teils attraktive Produkte in den 40 Jahren des Bestehens der DDR.

stilleben 1 stilleben 2

Und die Generation iPod stand mit offenen Augen und Ohren vor den “mp3″-Playern des letzten Jahrtausends – ein Zeitzeugnis für Technik und Design:

Funk Funk 1

Aber nicht nur Nostalgie konnte begutachtet und gekauft werden, auch kontemporäres Design fand seinen Weg in den Fritzclub und konnte das teilweise sehr kritische Publikum überzeugen, z.B. der Stand von OfficeDesignBerlin:

DesignOfficeBerlin

Alles in allem eine sehr gelungene Zusammenstellung von Design-Zeitzeugnissen, Design-Raritäten und Design der Gegenwart in einer alt-ehrwürdigen Location, die man besser nicht wählen konnte

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