Berliner Galerie-Planer 2011/09/23
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Kunst und Kultur… es gibt viel zu entdecken in Berlin
Es ist mal wieder an der Zeit, einige Berliner Galerien vorzustellen. Man sollte sich schließlich ab und an auch von anderen inspirieren lassen.
Zwar kein Berliner und auch bisher in keiner Galerie ausgestellt, aber dennoch an dieser Stelle erwähnenswert ist Liam Brazier. Seine Vektoren-Kunstwerke – ob Superhelden oder die kompletten Star Wars Charaktere – zeigen einen neuen Trend des Digital Paintings auf. Ich persönlich wünsche mehr davon zu sehen…
Lebst du noch, oder wohnst du schon? 2011/06/21
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Ein Billy von IKEA zu tunen ist out, das Stilwerk für viele zu teuer und dazwischen gibt es nur Mittelmäßiges. Das dies nicht zutrifft demonstriert Jahr für Jahr der Designmai (der diesmal allerdings erst im Juni statt fand). Vom 1. bis 5. Juni öffnete im Hangar 5 des Flughafens Tempelhof der DMY seine Pforten, um aktuelle Entwicklungen der Materialverarbeitung, neuartige Werkstoffe und last but not least eindrucksvolle Prototypen vorzustellen.
Seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2003 ist der DMY kontinuierlich gewachsen und mittlerweile fest etabliert. Man sollte sich dieses Ereignis fett im Kalender markieren.
Wer die Ausstellung verpasst hat, kann gern vom 14.9 bis 10.10.2011 ins Bauhaus Archiv / Museum für Gestaltung kommen. Dort werden die Gewinnerarbeiten nochmals gezeigt.
Berlin Exhibition Summer ´10 2010/09/02
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Der September wird heiß – zumindest was Ausstellungen betrifft. Denn daran soll es uns in Berlin nun mal gar nicht fehlen:
Doppelausstellung: Backjumps Vol. 4.2 und Transient Spaces
Gestern besuchte ich beide Ausstellungen und muss sagen, die Backjumps Vol. 4.2 – The Junior Issue (noch bis zum 26. September) ist definitiv wieder sehr zu empfehlen. Unter dem Motto “Eine Ausstellung für Kinder und Noch-Kinder” gibt es Einiges zu Betrachten: Artworks von SKII (F), Ash (DK), Mode2 (D), ein Geisterschloss von Dave The Chimp (D) und sehenswerte SW-Fotos aus der New Yorker Bronx sowie eine Roboter-Installation von Delta (NL). Dieser überraschte meine Begleitung und mich durch seine akustischen Reaktionen auf Personen in der Nähe. Wir experimentierten etwas und bekamen letztlich eine Erklärung vom Kurator Adrian Nabi, der auch gleich noch ein paar Hintergründe preisgab. So ließen viele der Artists Arbeiten ihrer Kinder mit in ihre Exponate einfließen. Anhand des ausgestellten Schaukelpferdes – in Form eines Graffiti-Schriftzuges – bestätigte sich das schnell. Hier das Bild dazu: http://bit.ly/95W0xN
Hab ich was vergessen? Ach ja, eine ziemlich abgefahrene Holz-Konstruktion. Absolut sehenswert.
Bei Transient Spaces – The Tourist Syndrome (noch bis 10. Oktober) befassten sich die Künstler mit den Themen “Mobiltät, Tourismus und Migration”. Gezeigt wurden gefälschte Taschen aus New York, Fotos und Videos aus dem Irak und Afghanistan sowie von amerikanischen Alltäglichkeiten. Ich selbst kam nicht so recht an das Thema ran. Vielleicht war ich aber auch noch in Gedanken bei dem Schaukelpferd! Leider wurde dann auch die Zeit knapp und so bekam ich nur einen kurzen Einblick in Transient Spaces. Als Fazit kann ich aber sagen, das auch diese Ausstellung sehr abwechslungsreich kuratiert wurde. Macht euch am Besten selbst ein Bild.
Beide Ausstellungen: Kunstraum Bethanien, Mariannenplatz, Berlin X-Berg, Nähe U-Bhf. Heinrich-Heine-Str.
http://www.kunstraumkreuzberg.de/
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strahlend grau präsentiert den Nachlass Herbert Hirches (20.5.1910 – 28.1.2002) und feiert den Architekten, Möbel- und Produktdesigner als einen der prägenden Werkbund-Gestalter der deutschen Nachkriegszeit. Zum 100. Geburtstag packt das Archiv seine Schätze aus: Zeichnungen, Skizzen, Pläne, Briefe und Fotos eröffnen neue Einblicke in das Leben und Werk Herbert Hirches. Zum ersten Mal werden – neben einer Auswahl seiner Möbel – auch Hirches Studienarbeiten aus dem Unterricht bei Kandinsky und Mies van der Rohe am Bauhaus zu sehen sein ebenso wie frühe Möbelentwürfe aus den 1940er und 1950er Jahren und nicht ausgeführte Varianten des legendären Fernsehgeräts HF 1 für die Firma Braun.
Noch bis 13. September im Museum der Dinge, Oranienstr. 25, 10999 Berlin
http://www.museumderdinge.de
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MAGNUM . Shifting Media . New Role of Photography spiegelt die Phasen des modernen Fotojournalismus wider und skizziert die mehr als 60jährige Entwicklung von MAGNUM sowie die veränderten Ansprüche der Medien und ihrer Nutzer. Ein Schwerpunkt ist die klassische Fotoreportage – geprägt vom Papier als Datenträger wie bei Buchpublikationen, Zeitschriften oder Ausstellungsprints. Anhand der Fotografien sowie ausgewählter Magazinpublikationen der vier MAGNUM-Gründer wird die Verbreitung und Reflektion der Fotografie in den Printmedien dargestellt. Denn nicht das einzelne Foto hat die Agentur MAGNUM so besonders gemacht, sondern ihre starke Präsenz als professioneller Anbieter von Bildmaterial in den Medien. Magazine wie Life, Look, Paris Match, stern und andere sind als Exponate integriert und präsentieren Formen der Distribution. Filme, Videos und Installationen der jüngsten MAGNUM-Fotografen zeigen deutlich, wie stark sich die Ziele und Adressaten dieser Generation verändert haben. Aus vormals fotojournalistischen Bildern werden Bilder, die nicht mehr ausschließlich in Magazinen oder Printmedien zirkulieren, sondern als Kunstwerke in Museen ihren Platz finden.
Bis 19. September im C/O Berlin, Oranienburger Str. 35/36, 10117 Berlin Mitte
http://www.co-berlin.info/
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Und zum Schluß noch ein Tipp für Webworker:
IFA Usability Park 2010
Das Internationale Design Zentrum Berlin (IDZ) organisiert im Rahmen der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin bereits zum dritten Mal die Design-Sonderschau „Usability Park“. Anschaulich und interaktiv werden gute Beispiele für eine gelungene Gestaltung im Hinblick auf Benutzerfreundlichkeit präsentiert.
Vom 3. – 8. September 2010 auf dem Messegelände (ICC Berlin), Halle 9, S-Bahnhof.
via Berlindesignblog
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Viel Spaß beim Blick über den Tellerrand!
/lm
Nostalgie meets Design 2010/08/17
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Sonntag im Fritzklub: Auf 2 Etagen konnte man die Design Börse Berlin besuchen, um sich entweder inspirieren zu lassen, um sich an die Zeit auf der anderen Seite der Mauer zu erinnern oder um das eine oder andere Stück Designklassik für die eigene Sammlung zu erstehen.
Auf knapp 3000 qm gab es diesmal keine schwitzenden Körper zu erleben, die sich im Rhythmus der Musik bewegen. Antiquitäten, Raritäten, Neues, Altes, Kleines, Großes – wohin das Auge blickte, es gab viel zu sehen, zu bewundern und zu kaufen. Von der Mitropa-Tasse bis zum VEB-Sofa, von Funktionen, die Formen bestimmen über Formen, die keine Funktion haben – Aussteller und Verkäufer hatten sich viel Mühe mit dem Aufbau gegeben. Ein Aufwand, der sich auf jeden Fall gelohnt hat.


Interessant zu sehen, was sich in den letzten Jahren getan hat im Bereich der Gestaltung. Besonders viel Zuspruch fanden die Klassiker aus der ehemaligen DDR. Möbelstücke, elektrische Geräte, Lampen, Geschirr: Das Interesse daran ist weiterhin ungebrochen, denn auch hinter der Mauer gab es eine Art Design. Runter gebrochen und minimalistisch zwar, aber immerhin. Für die Arbeiter und Bauern, Hauptklassen im sozialistischen Staat, wurde der Unterschied zwischen arm und reich nicht gemacht. Dementsprechend musste auch bei den alltäglichen Gebrauchsgegenständen nur auf Nutzen und Funktionalität geachtet werden. Trotz allem entstanden teils attraktive Produkte in den 40 Jahren des Bestehens der DDR.

Und die Generation iPod stand mit offenen Augen und Ohren vor den “mp3″-Playern des letzten Jahrtausends – ein Zeitzeugnis für Technik und Design:

Aber nicht nur Nostalgie konnte begutachtet und gekauft werden, auch kontemporäres Design fand seinen Weg in den Fritzclub und konnte das teilweise sehr kritische Publikum überzeugen, z.B. der Stand von OfficeDesignBerlin:
Alles in allem eine sehr gelungene Zusammenstellung von Design-Zeitzeugnissen, Design-Raritäten und Design der Gegenwart in einer alt-ehrwürdigen Location, die man besser nicht wählen konnte



