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Der visuelle Wochenausblick unserer Agentur 2010/02/03

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Transmediales Medieninferno mit surrealistischen Anklängen und presserelevanter Berichterstattung.
Es hat geklappt. Endlich eine Headline, in der alle relevanten Infos auf den Punkt gebracht sind. Wer bisher nur Bahnhof verstanden hat, sollte allerdings weiter lesen …

Art & Design:
1590-KoenigPilsener_LOGO_kleinKönigs Pilsner vergab vor wenigen Tagen den Web-Filmaward. Ins Leben gerufen wurde dieser, um “Hochschul-Absolventen” zum mitmachen anzuregen und die beste Einsendung mit einer guten Belohnung (10.000 EUR) zu vergüten. Immerhin erhält Köpi ja im Gegenzug sicher eine Menge an Ideen für weitere Spots. Es irritiert nur, dass gerade ein Spot gewonnen hat, der von einer Werbefilm-Produktionsfirma eingereicht wurde. Aufgefallen ist mir das im Abspann, als dort das Hastings-Logo prangerte. Zum Hintergrund: Hastings ist eines der größten Tonstudios in Deutschland. Und sicher nicht billig. Daraufhin begann die Recherche, die bei der “eitelsonnenschein GmbH” endete. Laut Bild-Artikel wird er als “Jung”-Regisseur verkauft, was hinsichtlich der eigenen Website und Referenzen zum nachdenken anregt. Wenn Köpi also behauptet, dass sie “… beeindruckt von der hohen Qualität der Einsendungen …” (Zitat von Köpi) sind, kann das nur daran liegen, dass laut Teilnahmebedingungen auch professionelle Werbefilmer mitmachen durfen. Das klingt für mich dann aber nach einen Pitch unter allen deutschen Agenturen, die sich auf dieses Spiel einlassen.

Fazit: Köpi sollte professionelle Studios direkt beauftragen und solch einen “Nachwuchs-Award” auch wirklich an den kreativen Nachwuchs vergeben. Wie es gelaufen ist, hatte der aber gar keine Chance. Hier der Link: http://www.koenig-filmaward.de


Kunst & Kultur:
surrealismu_ausstellung_12Miro, Dali, Magritte prägten den Surrealismus, aber auch tschechische Künstler machten von sich reden. In Ludwigshafen wurde nun die Ausstellung “Gegen jede Vernunft. Surrealismus Paris-Prag” eröffnet. Zu sehen gibt es Gemälde, Objekte, Skulpturen und Filme (im Wilhelm-Hack-Museum) und Fotografie (im Kunstverein Ludwigshafen). Bis 14. Februar 2010 in Ludwigshafen am Rhein, fast tägliche Zusatzveranstaltungen.
(via spiegelonline – http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,664306,00.html)

zen_logo.GIFDie Transmediale öffnet ihre Pforten – und zwar just today – und noch bis zum 7.2.2010. Die experimentelle Kuratoren der transmediale haben wieder ausgewählte Künstler geladen, die uns zeigen wollen, wie die Welt sich morgen dreht. Sicher sehenswert und mir bereits aufgefallen:
- From one to many: Eine Lichtinstallation. Ein Regenbogen. Quer durch Berlin. Heute ab 19.15 über euren Köpfen
- Panoramic-Wifi-Camera: Töne werden zu Bildern
- Data.tron: Schwarz gegen Weiß

In eigener Sache:
Wir haben viel zu berichten. Zum Beispiel neue Kunden und Etats. Deshalb haben wir eine Pressemeldung veröffentlicht.
http://www.presseanzeiger.de/meldungen/it-computer-internet/319314.php

lm

2009 – Das Ende der Trilogie 2010/01/19

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Bevor ich es vergesse: Danke an alle für die Glückwünsche zu meinem was auch immer. Wieder ein Jahr älter, aber das hat ja nichts zu sagen.
Los geht’s:

So, irgendwann müssen wir ja mal Schluss machen mit 2009, also gibt es heute das Ende vom Lied. Fangen wir mal an mit Google: Was hat der gewöhnliche Deutsche letztes Jahr am meisten gesucht? Tja, da die meisten die (URL)Adresszeile nicht nutzen zur Direkteingabe, ergeben sich folgende Platzierungen:

5. Hamburg (wahrscheinlich waren das Kids zwischen 8 und 12, die eigentlich HAMBURGER googeln wollten… Lese-/Rechtschreibschwäche)
4. Google (logisch, auf Google nach Google zu suchen, wer macht das nicht… na gut, die Chinesen sind raus!)
3. Wetter (immer wieder wichtig und auch der einzige logische Begriff unter den Top 5)
2. ebay (na gut, da Google genauso farbenfreudig geschrieben ist wie ebay, kann man das schon mal verwechseln)
1. YouTube (kein Kommentar….okay, doch: URL nutzen und lieber nach wichtigen Dingen googeln)

Erinnert sich noch jemand an die Fluglinie Air India, die im Januar 2009 zehn Stewardessen feuerte: Die waren einfach mal zu dick. Laut den Angaben der Fluglinie. In den heutigen Zeiten, wo alles immer teuerer wird, sollte man da aber wirklich drauf achten. Schliesslich heisst mehr Gewicht auch mehr Kerosin. Gut, wenn die Fluglinie also ihren Verbrauch durch die Entlassung “übergewichtiger” Mitarbeiter drosselt. Und gerichtlich war das auch noch abgesegnet. Soll noch einer sagen, die Inder hätten keinen Spass. Und wenn die heilige Kuh sagt, das ist so, dann ist das so. Jetzt warten wir noch ab, bis diese Regelung auch für Passagiere gilt. Dann gibt’s aber richtig dicke Luft.
Im Februar bekommt Heath Ledger nachträglich den Oscar für seine Rolle als Joker in der Fledermaus-Fortsetzung. Zu recht. Aber zu spät.
Im Mai wird Wolfsburg deutscher Meister. Im Fussball!!!!! Wir haben schon komischere Sachen erlebt und Magath ging danach auch gleich mal woanders hin. Vielleicht klappt es ja auch irgendwann mit ‘nem ordentlichen Auto aus Wolfsburg? Und mit ‘ner ordentlichen Werbung dazu? Obwohl, VW bleibt VW, vergesst also die letzten 2 Fragen. Da hilft auch die Übernahme von Porsche nicht. Und Suzuki haben sie auch am Wickel. Na toll.
Leichtathletik-WM in Berlin: 100m – Goldmedaille – 9,58 Sekunden. 3 Monate vorher Weltrekord. Ein Mann, zwei Beine: Usain Bolt. RESPEKT! Wenigstens einer dieser Augenblicke, an die man sich gern zurück erinnert. Wenn wir an den Besucher”andrang” zur WM denken… es hätte mehr sein können. Deswegen hatte die S-Bahn wohl auch Wagen aus dem Verkehr gezogen, war ja eh nichts los. Sehr umweltbewusst, die Leute bei der Bahn. Danke.
Ganz schlimm dieses Jahr: “Twilight”. Bisher mochte ich Vampire, aber die Waschlappen und Weicheier in dieser Saga (wer hat denn da wieder in der Mottenkiste gekramt) sind ja wohl das absolut letzte. Filmtip: Dracula (mit dem einzig wahren Christopher Lee, von den Hammer-Studios produziert).
Alles andere ist was für Weichspüler.
Nochmal Fussball: Die Frauen haben es einfach besser drauf: Im September Europameister und das mit 6:2 gegen die englische Horde. Tja, mal sehen, wie die Herren diesen Sommer abgehen.
Einen hab ich noch: Herta Müller holt genau 10 Jahre nach Günter Grass wieder mal den Literaturnobelpreis nach Deutschland. Zum Glück gibt es immer noch Menschen, die lesen und schreiben können. Mein Lieblingsbuch 2009 übrigens sehr philosophisch, aber so packend – ich war wirklich schnell fertig trotz der Fülle des Buches (immerhin 397 Seiten). Weltanschauung, kurzweilig erzählt, aber nie oberflächlich oder gar stupide. Unbedingt lesen, kann ich da nur sagen. Natürlich hat das Buch auch einen Titel und einen Autor: „Wer bin ich – und wenn ja wie viele?” von Richard David Precht. Und damit ihr noch einen Grund habt, das Buch zu lesen, hier mein Lieblingszitat: “Intelligenz ist das, was man einsetzt, wenn man nicht weiß, was man tun soll.” Da kann sich jetzt jeder selbst Gedanken drüber machen…

Das war 2009 aus meiner Sicht. Jetzt sollten wir uns um 2010 kümmern. Allerdings nicht mehr heute. Ich verabschiede mich von 2009 und in den Feierabend.

2009, der 2. Akt 2010/01/12

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Wie bereits erwähnt, hab ich mich im Oktober mit meinem Freund und Kollegen Lars selbstständig gemacht, die Idee war schon lange da, die Umsetzung fand dann Ende 2009 statt. Die menze+koch gbr ist unsere Agentur für außergewöhnliches Kommunikationsdesign. Wir beschäftigen uns mit On- und Offline-Werbung, Marketing und Social Media. Der Start war sehr erfolgreich, unsere Kunden sind mehr als zufrieden und die Prognose für 2010 ist viel versprechend.
Wer mehr wissen möchte, das ist unsere Website: http://www.menze-koch.de
Im Oktober gab es auch noch die Wahlen, wie sich der größte Teil des deutschen Volkes entschieden hat, wissen wir ja alle. Nebenbei erwähnt: ich gehöre dann wohl zum kleineren Teil des deutschen Volkes. Meine Wahl fiel auf eine andere Partei.
Schock des Jahres (also weniger für mich): Michael Jackson ist tot. Nach vielem hin und her war er es dann auch wirklich. Wirklich?
Tja, was ist denn noch so passiert? Das ganze Jahr wurden wir von der Abwrackprämie verfolgt, jetzt ist Deutschland abgewrackt. Macht ja nichts, unsere neue Regierung wird den Karren schon aus dem Dreck ziehen. Entgegen aller Regeln der Physik an den eigenen Haaren und aus eigener Kraft. Da freu ich mich schon drauf, dass es uns allen bald wieder besser geht.
Genauso trollig wie die Abwrackprämie der Versuch der Deutschen Bahn im Februar, Blogland aufzumischen. Ist beim Versuch geblieben, Herr Mehdorn zieht den kürzeren. Wie kurz, erfuhren wir wenige Zeit später. Da war auch das Kapitel Deutsche Bahn Geschichte.
Ich merk grad, wie ich quer durch das Jahr springe – nennen wir es einfach meine Art, das Jahr aufzurollen.
Uns überollt hat auch die Schweinegrippe, genauso kräftig wie Daisy zur Zeit über Berlin herein bricht: nämlich gar nicht. Der Medien-Hype war schlimmer als die Krankheit selbst, mal sehen, welches Tier als nächstes herhalten muss für den dämlichen Namen einer Krankheit:
die Lamm-Pocken und die Pferde-Masern wären noch im Angebot. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie den verantwortlichen Pharma-Konzern.
Andere Konzerne, andere Probleme: Die Pleiten des Jahres lesen sich in etwa so: Hertie, Rosenthal, Märklin, Karstadt, Woolworth, Quelle, Escada… ich könnte so weitermachen. Alles gestrauchelte Unternehmen, 2009 abgewrackt. Das Recycling läuft aber bereits.
So, zum Schluss wieder etwas schönes, jedenfalls für mich: meine Top 3 zum Thema Filme 2009. Es gab viel zu sehen, und das sind meine Spitzenreiter:

3. Inglourious Basterds – Tarantino hat’s halt drauf, selbst Brad Pitt war keine Fehlbesetzung

2. Maria, ihm schmeckt’s nicht! – Christian Ulmen ist ein Muss, dieser Krieg der Kulturen einfach nur köstlich.

1. Star Trek – Ich war und werde immer Star Trek Fan sein, und mir gefällt, wie J.J.Abrams das Star Trek Universum gepimpt hat.

Natürlich gab es mehr Spitzenfilme, aber man muss sich ja irgendwie entscheiden. Ich glaub, einen Teil Jahres-Rückblick schreib ich nächste Woche noch. 2009 hat noch einige Leckerbissen parat, und da will ich nicht drauf verzichten. Also bis dann…

Blick zurück auf 2009, Part 1 2010/01/08

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Erstmal allen Freunden, Lesern, Reinguckern und Spontanbleibern ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr. Ne Portion Optimismus kann auch nicht schaden….

So, ich hab wieder mal Zeit für einen Blogeintrag, und ich hab mich für einen kurzen Jahresrückblick entschieden. Kurz werden wir sehen, deswegen in Teilen. Und ich fang natürlich vorn an mit der… nennen wir sie einfach 1. Das letzte Jahr hatte viel zu bieten, privat hat sich bei mir einiges verändert.
Nach 6 Jahren Schweiz erstmal der Entschluß, nach Berlin zurückzukehren – ein guter Entschluß. Nicht das es mir in der Schweiz nicht gefallen hätte. Absolut nicht. Die Jahre auf der Lenzerheide waren wunderschön. Ich werd sie auf keinen Fall vergessen. Die Arbeit, die Leute… alles war mehr als in Ordnung. Einen guten Freund hatte ich auch gefunden, doch leider hab ich vom Simon seitdem nichts mehr gehört. Vielleicht liest er ja den Blog? Gruezie.
Wohnungssuche in Berlin: Ein Kapitel, das mich fast das ganze Frühjahr beschäftigt hat. Nach einigen Irrungen und Wirrungen hat die richtige Wohnung den richtigen Besitzer gefunden. Friedrichshain als Kiez ist eine angenehme Wohngegend – wenn man gute Augen und Übung im Slalom um Hundehaufen hat. Einziger Kritikpunkt, der mir grad einfällt. Zur Zeit hüllt sich auch die weiße Decke des Schweigens über alles Braune.
Das Gute an Friedrichshain: Ein funktionierendes Straßen- und U-Bahn-Netz, man ist nicht auf die S-Bahn angewiesen, die dieses Jahr genauso startet, wie sie letztes Jahr aufgehört hat… es wird wohl nicht zum Transportmittel des Jahres reichen, jeder Rikscha-Fahrer in Indien ist zuverlässiger. Und im Winter wohl auch wärmer. Falls die S-Bahn jemals wieder ihren normalen Betrieb aufnimmt, wäre das nicht nur ein Wunder, sondern vielmehr wunderbar. Für alle, die transportiert werden wollen. Und auf die S-Bahn angewiesen sind.
Morgen (ich will mich da nicht ganz so weit aus dem Fenster lehnen) gehts dann weiter an dieser Stelle, mein Jahr hatte noch mehr zu bieten, zum Beispiel meine Selbstständigkeit.
Nebenbei handel ich gleich noch den Hobbyteil ab: Heute die Musik Teil 1:
Da zeigt mir ein Blick auf mein Profil von last.fm, dass ich sehr viel elektronische Musik höre. Nun gut, das wusste ich. Als Kind der 80er ist einiges hängengeblieben. Zum Glück, ein Teil der Musik von heute kann man voll vergessen. Vor allem was die Casting-Shows an Land spülen. Allerdings nicht aus dem Meer… Da freut man sich, wenn die alten Helden wie Depeche Mode oder die Pet Shop Boys wieder mal bewiesen haben, zu was sie fähig sind. Und immer noch erfolgreich. Viel Glück, Some & Any und all ihr anderen Nichtskönner für die nächsten 25 Jahre.
Die Alben 2009 gibts später, hier sind die laut last.fm meistgehörten Lieder:

5. Kid Cudi -
Up Up and away ( der Rest des Albums ist Schrott, aber diese Lied ist purer Spaß am Leben )
4. Lily Allen -
Fuck you ( oh ja, ich erinnere mich, und kommentiere es nicht weiter )
3. Ladytron -
Versus ( Quartett wie ABBA, nur besser und nicht aus Schweden. Führen seit Jahren meine last.fm Gesamtcharts an )
2. And One -
Stand the Pain ( Seit einer Autogrammstunde 1992 in Sangerhausen Fan, einfach nur Fun-EPM )

1. Miss Kittin & The Hacker -
1000 Dreams : So einfach wie genial. Ich krieg jedesmal Gänsehaut. Das Video ist nicht der Hit, aber darauf kommt es nicht an. Viel Spass damit und bis zur Fortsetzung…

News aus der Firma 2010/01/05

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Das neue Jahr startet durch…

… und wir mit.
Nach besinnlichen Feiertagen im Kreis der Familie und einem fantastischen Jahreswechsel geht es wieder los. Neues Jahr, neue Ideen, neue Kunden, neue Aufträge: Wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen.

Natürlich möchten wir an dieser Stelle nicht vergessen, allen Lesern, Interessierten und unseren Kunden ein wirklich erfolgreiches, tolles, gesundes und unvergessliches neues Jahr zu wünschen. 2010 – eigentlich das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen (wenn man der nicht ganz gelungenen Fortsetzung von Kubricks Meisterwerk “2001″ glauben darf).

Den Kontakt zu unseren Kunden haben wir zum Glück schon etwas länger, selbst in der Ferne. Unser derzeitiges Projekt ist die Website von Ilona Schmidt, Kaffeecoach und SCAE-Trainerin in Berlin. Sie befindet sich gerade auf grosser Kaffeereise durch Guatemala und hat sich heut aus der der Ferne gemeldet und ihre Eindrücke vermittelt. Natürlich wollte sie wissen, wie wir mit den Arbeiten zu ihrer neuen Website vorankommen.
Allzu viel haben wir ihr noch nicht verraten, aber wenn sie Ende nächster Woche wieder hier eintrifft, werden wir sie dementsprechend überraschen.
Allen anderen Leser will sie mit einem Blog-Tagebuch das Land Guatemala näher bringen, allerdings hatte Sie sich die Sache mit dem Internet etwas einfacher vorgestellt. Da müssen wir uns wohl genauso überraschen lassen.

Wer mehr erfahren möchte: http://kaffeecoach.blog.de/

Mehr zur Firma gibt’s hier: http://menze-koch.de


Festtags – Blog … oder in der Art 2009/12/26

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BEVOR ICH ES VERGESSE: A VERY SPECIAL CHRISTMAS TO ALL MY FRIENDS HERE IN BLOG-LAND! JUST IN TIME… GLÜCK GEHABT!

Besinnlichkeit, Ruhe, Frieden auf der einen Seite!
Angriff auf unser Kirchenoberhaupt, Blizzard in den USA, schwerer Hausbrand in Unna, versuchter Anschlag auf ein Flugzeug, one man of “Two and a Half Men” im Knast und zum wiederholten Male Schumis Rückkkehr zur Formel 1 auf der anderen Seite.
Von fast allen TV-Sendern unterstützt mit Horror- und Actionfilmen zum Fest. Auch wie immer. Schliesslich sind Weihnachten (fast) alle zuhause, da kann man doch mal so richtig losschlagen und die ganzen Filme aus’m Archiv holen, die man sonst nur ab 0.00Uhr im “ferner liefen”-Programm sieht.
Bzw. nicht sehen will. Jedenfalls weiss ich manchmal nicht, wie das Programm zum Fest passt.

Ich hab Berlin verlassen und bin im Emsland bei meiner Familie, hab nur ne halbe Stunde Internet zur Verfügung und bin glücklich darüber. Ist ja das Fest der Familie.
So halten wir es auch, kein Kaufrausch, kein Geschenke hin- und herschieben – einfach nur Familie. Eigentlich der Grundgedanke von Weihnachten. Okay, da ich selbst in der Werbung tätig bin, kenne ich natürlich auch die kommerzielle Seite. Ich liebe meine Arbeit über alles, aber an diesen 3 Tagen im Jahr wird abgeschalten. Gut, dieses Jahr häng ich den morgigen Tag noch ran – wie passend, meine Schwester hat Geburtstag. Ein richtig langes Wochenende also.
Das will ich auch weiterhin noch etwas geniessen, eine kleine Wanderung steht an mit Glühweinverpflegung unterwegs. Heute passt auch das Wetter, gestern war ja die Hölle.

Und schon geht es los. Muss mich noch ein bissel einmummeln, schon mal einen very special mulled wine vorglühen und dann raus in den Wald. Euch allen nochmal alles Gute und wir lesen uns nächste Woche wieder mit einem Jahresrückblick – eventuell!
So etwas entscheide ich operativ-taktisch. Und entschieden wird an diesem Wochenende nichts!!!!!
Ein Weihnachtslied gibt’s noch, obwohl es keins ist. Aber mir gefällt, was die Herren Tennant und Lowe aus und mit Pjotr Iljitsch Tschaikowski gemacht haben. Pop kann halt auch anspruchsvoll sein.

Nochmals Merry Christmas – Euer Silvio

Last Christmas I gave you my heart… Weihnachts-Kommerz vom feinsten 2009/12/09

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Das ist ja wirklich schon über 2 Wochen her, dass ich hier war, um zu schreiben. Also gut, ein paar Tage davon war ich entschuldigt, weil unterwegs. Mein Auto brauchte seine Winterkur – da hab ich doch gleich die Mutti besucht. Und da schmeckts weiterhin am besten…merk ich immer wieder.
Weihnachten naht mit grossen Schritten, wir sind gut mit Aufträgen eingedeckt auf Arbeit, und deswegen war ich auch so lang abwesend. Heute hab ich aber einen Blogeintrag reingequetscht. Naja, wollte ich, jetzt seh ich grad die Uhr, höre meinen Magen, erinnere mich, was ich grad über Mutti geschrieben habe und krieg Hunger….Also bis später…
Da später ja bekanntlich nie ist, kam ich auch gestern nicht mehr zum schreiben. Ich hatte Besuch, war mir dann auch lieber. Schön, wenn die Freunde um einen drumherum sind und dich nicht vergessen, da merkt man auch wieder, dass man klug gewählt hat. Kumpel hat man schliesslich viele, das wechselt ja auch ständig, aber Freunde… reicht mir eine Hand, um die aufzählen zu können, und mehr sollen es auch nicht sein!!!
Weihnachtseinkäufe: Start letzte Woche Donnerstag, bevor ich ins Emsland bin. Berliner Weihnachtsmarkt am Alexa kann man übrigens voll vergessen. Ich hatte Appetit auf Grünkohl, sah die mehr als kleine Plastikschlüssel, wo die nette Dame ihn reinfüllt, und dann sah ich den mehr als grossen Preis: 4 EURO. Das geht ja mal gar nicht. Ich bin echt der Allerletzte, der aufs Geld guckt ( was die darauf folgende sinnlose Einkaufsaktion beweist), aber da war ich echt am Boden. Und hatte schlagartig keinen Hunger mehr.
2 Tage später im Emsland hatte ich übrigens Muttis Grünkohl, grosse Portion mit allem drum und dran, ordentlicher Teller und vom Geschmack eh nicht zu toppen.
Weihnachtsmarkt? War es vielleicht früher mal, jetzt ist es eine Aneinanderreihung irgendwelcher Ramschbuden mit Kitsch und Ausschuss, den kein Mensch braucht (und wenn doch, kriegt man das unter Garantie 1000x billiger). Profit steht im Vordergrund, der Weihnachtsgedanke war einmal, und die Jüngeren kennen ihn schon gar nicht mehr. Fest der Familie? Pustekuchen…
Unser Dank an Coca-Cola für die Kommerzialisierung einer christlichen Tradition und für den roten Weihnachtsmann… Mit Sicherheit der Werbedeal des Jahrhunderts.

Und falls ich es grad vergessen haben sollte: wenn ich irgendwann, irgendwo und aus einem irgendwie dummen Grund George Michael treffen sollte, dann werde ich ihm sein Last Christmas irgendwo hin schieben… Aber da freut der sich noch, wenn ich das tue. Okay, ich lass mir was einfallen. Richtige Weihnachtsmusik gibts hier, im Original natürlich von den unglaublichen Pogues, aber diese Version ist auch richtig klasse. Viel Spass damit.

What happened last week? 2009/11/26

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Obwohl wir jetzt knapp 13 Tage ohne Internet waren – an dieser Stelle möchten wir nicht vergessen, unseren Anbieter “Versatel” negativ zu erwähnen – ging die Arbeit natürlich weiter. Weihnachtsstrategien für die Berliner Privat Rösterei wurden umgesetzt, die Website von Henry Schulz ist kurz vor der Fertigstellung und ein neuer Etat für 2010 wurde uns zugesprochen.
Neben der Berliner Privat Rösterei betreuen wir einen weiteren Kunden, bei dem sich alles ums Thema Kaffee dreht. Besser gesagt eine Kundin: Ilona Schmidt, Kaffeecoach in Berlin, Chef Diplom Kaffeesommelière und autorisierte SCAE-Trainerin. Ihre vorhandene Website bekommt von uns ein komplettes Re-Design, neue Kategorien werden implementiert und ein umfangreiches Marketing-Paket wird geschnürt. Unser Programmierer macht sich bereits mit den Einzelheiten vertraut, so das wir pünktlich zum Jahreswechsel mit der neuen Website an den Start gehen können… wenn nicht wieder so ein massives Problem wie oben beschrieben dazwischen kommt.
Aber da würde uns mit Sicherheit wieder unsere Kreativität weiterhelfen. Bevor wir uns verabschieden und unser Feierabend-Bier geniessen, möchten wir euch noch zeigen, wie die Agentur Selmore, Amsterdam uns dieses Feierabend-Bier noch schmackhafter macht. Für Bavaria haben sie den langen und nie langweiligen Weg des Wassers aus den Bergen bis ins Bierglas gefilmt: eine aberwitzige Reise, die allerdings nicht ganz so endet, wie man es sich vorstellt:

9 Tage ohne Internet 2009/11/21

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Mein Dank an dieser Stelle gilt der Versatel. Schnell und komplikationslos hat sie uns wieder ans Netz angeschlossen, nachdem ich telefonisch eine Fehlfunktion durchgab. Die sehr kompetente Mitarbeiterin stellte mich sofort in die Technik durch, damit man sich dort um mich und um das Problem kümmert. Der Techniker gab mir praktische Anweisungen, und nach wenigen Minuten war das Problem vom Tisch. Allerdings nur in einer alternativen Realität, denn in Wirklichkeit sieht es anders aus.

Ich fang nochmal an: Letzte Woche Donnerstag bemerkte ich, das ich kein Internet habe. Fatale Situation, schliesslich muss ich damit arbeiten. “Hotline Versatel anrufen” war mein erster Gedanke, und da das Telefon ja auch nicht funktionierte, blieb nur das Handy. Auf eine Hotline-Nummer. Meine berechtigte Angst vor den Kosten sollte sich bestätigen. Warteschleife… unnützes Geschwätz einer Bandansage. Fragen über Fragen, dann endlich die Verbindung zum Kundenberater. Doch nicht, war nur die Warteschleife…Wieder warten…Das waren die ersten 9 Minuten. Endlich die Beraterin. Bei Versatel hält man nichts von einer Begrüßung, man fragt sofort nach der Kundennummer. Mein noch freundliches Guten Morgen wurde mürrisch erwidert, allerdings nicht, ohne nochmal nach der Kundennummer zu fragen. Okay, straffe Gesprächsführung. Vielleicht konnte man so etwas von der anfänglichen Wartezeit rausholen. Nach Abgleich der Daten durfte ich mein Problem erläutern. ISDN am Split vorhanden, aber an der Fritz-Box kein DSL. Meine Vermutung geäussert: Split kaputt. Die Dame kontert mit der Frage nach der Herkunft der Geräte. Positiv beantwortet. Frage nach Veränderungen an der Verkabelung. Positiv beantwortet. 1.Tip der Dame: Alle Kabel ziehen zum reseten.
(Das hatte ich schon etwa 30min vorher getan)
Ich tat es nochmal. Ergebnis dasselbe. Frage nach Veränderung an der Verkabelung. Positiv beantwortet mit Hinweis, diese Frage schon in einem früheren Step beantwortet zu haben. Frage nach Funktionalität der Fritz-Box. Positiv beantwortet mit dem Hinweis, bereits eine 2. Box ausprobiert zu haben. Daraufhin Frage der Dame nach Veränderung an der Verkabelung…Ist ja nicht so, das ich nicht gern telefoniere, aber meine Erwiderung war nicht so ganz ohne. Jetzt wurde die Dame wach und…Alle Kabel ziehen zum reseten. Jetzt war auch ich wach. Bevor ich richtig bösartig werden konnte, bekam ich die Technik zu sprechen.

(An dieser Stelle begann mein Deja Vu, ich führte dasselbe Gespräch nochmal.)

Nach insgesamt 18 Minuten Gesprächsdauer versicherte mir der Techniker, man kümmere sich um das Problem und werde sich melden nach der Beseitigung.
Kurz gesagt hab ich mich am nächsten Tag wieder gemeldet. Der junge Mann im Kundencenter war diesmal wirklich clever – auch Versatel hat wohl einige gute Mitarbeiter. Leider konnte er nicht helfen, gab mir dann die Technik, etc. Inzwischen war Montag, mein Anruf am frühen Morgen war auch dementsprechend hart und laut. Sollte aber nichts bringen. Am Dienstag dann der nächste Anruf, inzwischen war die Versatel schlauer an das Problem gegangen: Meine Handynummer war wohl auf der schwarzen Liste, jedenfalls erhielt ich gleich eine automatische Ansage, dass man sich mit Hochdruck um das Problem kümmert. Inzwischen war es ein Telekom-Leitungsproblem. Nach Auskunft der Versatel. Am Donnerstag dann der 1. Rückruf: Juhu! Ein Techniker der Telekom würde kommen. Heut früh kam er auch – um mir zu sagen, dass mein Split kaputt ist. Was mich an meine Gespräche mit der Versatel erinnerte. Nach einem Anruf dort heut früh versicherte man mir, das ich am Mittwoch spätestens das neue Gerät habe. Dann brauch ich wohl auch nicht mehr beim Nachbarn bloggen oder meine mails abrufen.

Außerdem kann ich dann die Kündigung für meinen jetzigen Internet-Anbieter vom eigenen Computer abschicken…

Zurück in meiner alternativen Realität bin ich grad aus einem bösen Traum erwacht. Ich hätte 9 Tage kein Internet gehabt. Nur ein Traum, zum Glück – schliesslich kann es sowas doch gar nicht geben. Allerdings gibt es in meiner alternativen Realität auch kein Versatel.

Neuigkeiten aus der Firma / Mein 2. Ich 2009/11/07

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Während sich unsere neue Website noch im Aufbau befindet, nutzen wir unseren Blog, um hochbrisante Informationen unters Volk zu streuen.
Seit 1. Oktober 2009 arbeiten wir jetzt als menze+kochgbr zusammen. Wir, das sind Lars Menze und Silvio Koch, befinden uns ständig auf der Suche nach neuen Trends, um unsere Kunden mit außergewöhnlichen und auch unkonventionellen Ideen zu überraschen. Mit der Beratung beginnend, stellen wir ihnen dann ihr individuelles Konzept vor, mit dessen Umsetzung unsere Arbeit noch lange nicht beendet ist. Wir entwickeln weiterreichende Marketingmassnahmen unter Einbindung aller Möglichkeiten -
so wird aus ihrer Marke ihr Profit.
So geschehen beim Projekt www.berlinerprivatroesterei.de, das seinen erfolgreichen Start als Online-Shop hinter sich hat.
Die Welt des Kaffees – für 2 “Braune Brühe”-Großkonsumenten wie uns das gefundene Fressen. Das erste Brainstorming, natürlich mit Unmengen an Kaffee, brachte schon den nötigen Input, um die Bohne ins rechte Licht zu rücken. Die ersten Entwürfe, mehr Kaffee, die Layouts, noch mehr Kaffee, die Nacht vor der Präsentation – jetzt schon mit Espresso. Am nächsten Abend dann ein zufriedenes Lächeln – beim Kunden Thomas Kademann und bei uns. Die Umsetzung durch den Programmierer auf Magento-Basis, die spezifischen Grafikanpassungen, das Ausformulieren der Texte – alles lief flüssig und Hand in Hand, so das wir schnell das Ergebnis vorstellen konnten. Der Kunde war (und ist natürlich) hochzufrieden.

Bild 1


News: Den Etat für 2010 haben wir vorgestern auch zugesprochen bekommen, ein Zeichen dafür, dass das wohl durchdachte Marketing-Konzept beim Kunden ankommt und auch aufgeht.
Der Vorteil für uns ist natürlich auch sehr egoistisch, aber durchaus nachvollziehbar:
Seit Beginn unserer Zusammenarbeit kommen wir in den Genuss von röstfrischen Kaffee aus der Berliner Privat Roesterei.
Das ist erstens gut für die nächsten nächtlichen Brainstormings und zweitens richtig lecker, denn der Unterschied zur Industrie-Röstung ist gravierend. Aber probiert selbst…
Über die neusten Entwicklungen und Aufträge erfahrt Ihr reichlich in den nächsten Blogs.
Dann geht es um noch viel mehr Kaffee sowie um fruchtige Shakes, um die Kondition von Sportlern, um langweilige Ladeneinrichtungen und was man dagegen tut und natürlich um die Initiative für aussergewöhnliches Kommunikationsdesign!